Boy vs. Girl in Japan.
Als Mädchen oder auch als erwachsene Version eines solchen würd’ ich nicht nach Tokyo fahren. Gibt wirklich nicht viel zu erwarten.
Die Japaner anderen Geschlechts sind größtenteils über Gebühr klein, sodass man sich zum Sprechen bücken muss. Einige haben tatsächlich krumme Beine, was auch nicht zur Attraktivitätssteigerung beiträgt. Um diese Defizite wett zu machen, greifen manche zu bis zu drei Dosen Haarspray pro Tag, um hinsichtlich des Kopfschmucks sogar die Italiener zu übertreffen. Geraten die Jungs aus dem Haarspray-Alter heraus, fangen sie als ihre Interpretation eines Mannes an, breitbeinig sitzend grimmig zu gucken und mit einer künstlich vertieften Stimme zu sprechen, als hätten sie ein leeres Faß Whiskey geschluckt.
Diese Aussicht sollte keine Reise lohnen.
Jungs und groß gewordene hingegen sollten durchaus in Betracht ziehen, zumindest ihren Zweitwohnsitz nach Tokyo zu verlegen. Denn die Frauen sind rundherum und herausragend niedlich. Beinahe alle ziehen ihre Strümpfe bis über die Knie nach oben. Vermutlich weil die Röcke so kurz sind, dass es sie sonst wirklich friert. Und auch wenn die Hälfte fast von ihnen herunterfällt, versuchen zumindest viele, mit hohen Absätzen ein paar Zentimeter Höhe herauszuschlagen. Und egal ob mit Absatz oder ohne, die Fußspitzen werden beim Gehen nach innen gekehrt. Ruiniert zwar die Gelenke, sieht aber viel süßer aus als gerade laufen. Im Gegensatz zu den Männern reden die Frauen mit künstlich hoher Stimme. Macht sie noch süßer.
Die Vollendung japanischer Weiblichkeit schließlich sind die Damen, die sich voll und ganz ihrer Berufung hingeben und als Fleisch gewordenes Porzellan inklusive Vollaustattung mit rosa oder hellblau tuffendem Rockschoß, Pumps, Täschchen und farblich passendem Reifchen im Haar nach Beachtung heischen.
Klingt auch nicht verlockender? Stimmt. Aber Männer sind hinsichtlich ihrer Beigleitung vermutlich einfach leidensfähiger.



March 27th, 2007 at 16:47
Fleisch gewordenes Porzellan… das ist doch mal ein Bandname!!! ;-)
March 30th, 2007 at 18:49
das mit den italienern hab ich gelesen ….
April 5th, 2008 at 15:50
[…] Land der aufgehenden Sonne sind die Stimmbänder aller jungen Frauen auch in der Muttersprache ver-stimmt und gefühlte 2 Oktaven höher. Eine hohe Stimme gilt dort als schickes Modeaccessoire. Für meine […]