Super Deluxe Double.
Alles in trockenen Tüchern. Diese Reise geht glatt.
Nach Produktion von Telefonkosten in der Höhe von ich will’s gar nicht wissen haben wir ein Bett für die erste Nacht in Mumbai. Warum so schissig und nicht einfach mal ankommen und gucken? Kommt später. Wenn das Selbstbewusstsein der Reisenden in ihr Karma gewachsen ist. Und. Vor Ort ein Zimmer finden kann ja jeder. Aus der Entfernung das richtige wählen und sich dann fernmündlich mit freundlichen Indern auseinandersetzen - das ist die Herausforderung.
(Außerdem, OK, kommen wir um zwanzig vor eins nachts da an. Und hatten einfach keine Lust, dann noch auf die Suche zu gehen. Wie profan.)
Telefonieren mit Indern, schnell gelernt, ist super. Vor allem, wenn man Selbstgespräche mag. Typische Gesprächsverläufe gehen ungefähr so.
Ring: ‘hotel aircraft international’ ‘yes, hello, my name is s…’ Klick. Aha.
Aber steter Tropfen und so. Jetzt haben wir ein Zimmer. Nicht irgendeins. Ein Super Deluxe Double Room in diesem…Tempel.
Zu einem Preis von Schwamm drüber. Einfachere Zimmer? Ja, hätten wir auch gerne gehabt.
‘we don’t really need super deluxe. don’t you have standard rooms?’ ‘oh no. all standard rooms booked for three months.’
Klar. Und die tagesschau fällt heute aus.
Hinterhergeworfen: Für die bislang kräuseligsten Wünsche zur Reise einen Dank an Podcastra.



